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Ratgeber

Software entwickeln lassen: Was es kostet und was ihr dafür bekommt.

Mit echten Projektbeispielen statt Stockfotos, einer Rechnung statt Buzzwords, und der ehrlichen Antwort auf die Frage, wann ihr besser Standardsoftware kauft.

Kurz gefasst: Individuelle Software kostet je nach Zuschnitt zwischen einem vierstelligen Betrag für kleine Werkzeuge und einem fünfstelligen für ausgewachsene Kernsysteme. Den Preis treiben drei Faktoren: Zahl der Abläufe, Zahl der Anbindungen, Umfang der Datenübernahme. Ob sich das gegen Standardsoftware rechnet, ist eine Rechenaufgabe, keine Glaubensfrage: Lizenzkosten über die Jahre gegen einmalige Entwicklung, plus die Zeit, die ein unpassendes Werkzeug jeden Tag kostet. Genau diese Rechnung liefert der Prozess-Check zum Festpreis, bevor eine Zeile Code entsteht.

Kosten

Die Rechnung, die vor jedem Projekt stehen sollte.

Beispielrechnung: Handarbeit gegen System

Zahlen aus einem echten Projektzuschnitt, gerundet.

40 Angebote im Monat, je 25 Minuten von Hand
rund 12.100 € / Jahr
Nacharbeit durch Übertragungsfehler
rund 2.400 € / Jahr
Kosten des Ist-Zustands
rund 14.500 € / Jahr
Projektpreis des Systems
9.000 € einmalig
Bezahlt nach
8 Monaten

Und die Grenze, an der wir abraten: liegt die Amortisation über 30 Monaten, empfehlen wir das Projekt nicht.

Was den Preis wirklich treibt

  • Abläufe: Jede Prozessstrecke, die die Software abbildet, ist Arbeit. Ein Werkzeug für einen Ablauf ist vierstellig, ein Kernsystem für den ganzen Betrieb fünfstellig.
  • Anbindungen: Jedes System, mit dem die Software sprechen muss (Buchhaltung, Warenwirtschaft, E-Mail, Kalender), bringt eine Schnittstelle mit.
  • Datenübernahme: Excel-Bestände und Altsysteme wollen bereinigt und überführt werden. Oft der unterschätzte Teil, und der, der über die Akzeptanz entscheidet.

Steuerlich übrigens: entwickelte Software ist ein abschreibbares Wirtschaftsgut, üblich über drei bis fünf Jahre. Details klärt euer Steuerberater.

Häufige Fragen

Software entwickeln lassen: die Fragen dahinter.

Was kostet es, eine Software entwickeln zu lassen?

Den Preis bestimmen drei Dinge: wie viele Abläufe die Software abbilden soll, wie viele bestehende Systeme sie anbinden muss, und wie viel Datenübernahme ansteht. Kleine Werkzeuge und Automatisierungen liegen im vierstelligen Bereich, ausgewachsene Kernsysteme im fünfstelligen. Statt einer Preisliste rechnen wir im Prozess-Check (Festpreis ab 750 Euro, wird bei Beauftragung verrechnet) euren konkreten Fall aus, inklusive der Empfehlung, wenn Standardsoftware reicht.

Individualsoftware oder Standardsoftware, was ist besser?

Weder noch, es sind Werkzeuge für verschiedene Fälle. Standardsoftware gewinnt, wenn eure Abläufe gängigen Mustern folgen: schneller startklar, günstiger im Einstieg, bewährt. Individualsoftware gewinnt, wenn das Werkzeug sich eurem Betrieb anpassen soll statt umgekehrt, wenn Systeme angebunden werden müssen, die kein Standard kennt, oder wenn die Lizenzkosten pro Nutzer über die Jahre teurer werden als eine Eigenentwicklung.

Welche Beispiele für Individualsoftware gibt es?

Aus unseren eigenen Projekten: ein Recruiting- und Projektsystem für eine Personalberatung mit 15 Mitarbeitenden, das zwei zugekaufte Programme und Excel ersetzt hat. Ein Vertriebssystem für eine Internetagentur. Eine KI-gestützte Lead-Analyse. Alle drei stehen mit Details und Zahlen auf unserer Referenzen-Seite, mit anfassbaren Prototypen.

Wie lange dauert die Entwicklung?

Ein erster lauffähiger Stand steht je nach Umfang nach 2 bis 12 Wochen, das Recruiting-System aus unseren Referenzen war nach rund 3 Monaten produktiv. Wir arbeiten in wöchentlichen Zwischenständen: ihr seht jede Woche, was entstanden ist, und korrigiert, bevor etwas in die falsche Richtung wächst.

Kann man Individualsoftware abschreiben?

Ja, entwickelte Software ist ein abschreibbares Wirtschaftsgut, üblich ist eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Wie das für euren Betrieb konkret aussieht, klärt euer Steuerberater, wir liefern dafür die sauber aufgeschlüsselte Rechnung. Der Unterschied zur Miet-Software: am Ende der Abschreibung gehört euch ein Asset statt einer Kündigungsfrist.

Wem gehört der Programmcode?

Euch, rechtlich und praktisch: der Code liegt in eurem Repository, die Daten in eurer Datenbank, die Zugänge laufen auf euren Namen. Ihr könnt jederzeit mit einem anderen Dienstleister weitermachen. Wir bauen mit verbreiteter Technik, damit jeder Entwickler übernehmen kann.

Bereit loszulegen?

Rechnet euren Fall durch, bevor ihr entscheidet.

Der Prozess-Check ab 750 Euro liefert die Kosten-Nutzen-Rechnung für euren Betrieb, inklusive der Empfehlung 'kauft lieber Standardsoftware', wenn sie stimmt.

30 Min
Dauer
0 €
Kostenlos
Unverbindlich
Kein Risiko

Kostenlos und unverbindlich · DSGVO-konform · Antwort in 24 h